“… Es geht darum, dass, wenn wir über den Körper Gottes sprechen, die Handlung zunächst einmal durch unser eigenes Wesen bestimmt ist. Das heißt, wir handeln, weil wir einen Körper haben, und der Körper ist eine Schöpfung Gottes. Wenn wir also mit unserem Körper handeln, bedeutet das, dass wir auch das äußere, von Gott gelenkte Gesamtbild wahrnehmen. Daher muss bei dieser Methode zunächst die Schnelligkeit der Handlung bestimmt werden. Das heißt, indem wir die Geschwindigkeitseigenschaften der Handlung festlegen, gelangen wir logisch zu einem Verständnis davon, wie diese Handlung im Hinblick auf das Erreichen des Ergebnisses bestimmt ist.
In der üblichen Praxis ist es für Menschen logisch nachvollziehbar, dass die Frage der Schnelligkeit immer damit zusammenhängt, wie wir – sagen wir mal – Optionen durchgehen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Das heißt, Schnelligkeit ist sozusagen eine organische Funktion, die aus dem Wesen selbst eines biologischen Organismus hervorgeht. Daraus ergibt sich, dass, wenn man eine Handlung ausführt, der Organismus sozusagen auf einer ununterbrochenen Ebene in das Handlungssystem eingebunden ist – das umfasst die äußere Realität, die inneren Gefühle sowie bestimmte logische Erwägungen oder intuitive Konturen.
In diesem Zusammenhang kann man die Offenbarung des Körpers Gottes, des Physischen Körpers Gottes, als ein Element betrachten, das im Allgemeinen durch eine Gesamtheit von Ereignissen bestimmt wird.
Und wenn wir über die Physik als Natur, als eine Art äußere Umgebung sprechen, dann muss der Körper des Einzigen Gottes nach dem Bild geschaffen sein – also ebenso wie die Seele nach dem Bild Gottes, und der Körper nach dem Bild Gottes des Menschen. Das heißt, hier wird sozusagen das umgekehrte Prinzip angewendet, aber nicht vollständig, denn ich habe nicht gesagt, dass dies in seiner Wirkung absolut identisch ist.
Wenn wir uns ein einfaches Prinzip ansehen: Da scheint ein Sonnenstrahl, der von etwas reflektiert wird – zum Beispiel von Glas, ja? Und dieses Glas reflektiert den Strahl auf die Optik der Wahrnehmung, das heißt auf das Auge des Menschen. Die Offenbarung Gottes wird hier ursprünglich durch die Sonne ausgedrückt. Nehmen wir zum Beispiel frühere Glaubensvorstellungen, etwa den Glauben an die Sonne. Das heißt, wenn sich der Gedanke organisch in Richtung der ursprünglichen Quelle bewegt und sich auf sie konzentriert, sprechen wir von einer Offenbarung auf der physischen Ebene, auf der Gott physisch offenbar wird…
… Schöpfung ist Annäherung an den Einzigen Körper Gottes. Und wenn wir logisch zu diesem Schluss kommen, dann besteht eure persönliche Steuerung derzeit darin, dass ihr einfach die folgende Steuerungskonstruktion erstellen sollt: Nehmt zum Beispiel persönliche Aufgaben und ordnet sie so ein, dass ihr, wenn der Physische Körper Gottes bei der Realisierung von Fragen wirkt, wie mit einem Menschen sprecht, einfach mit einem anderen, der den physischen Körper hat.
In diesem Zusammenhang kann das Gespräch unter Berücksichtigung geistiger Aspekte stattfinden, das heißt, es kann ein geistiger Ausdruck sein; und wenn man also die Ziele der Steuerung in den geistigen Ausdruck im Dialog mit dem Physischen Körper Gottes einfließen lässt, erhält man eine Steuerung, wie sie häufig zwischen Persönlichkeiten stattfindet, wo das Gespräch sozusagen wärmt, ja, wo die Umsetzung von Ereignissen stattfindet und so weiter. Und hier soll man einfach zum Physischen Körper Gottes gehen, und zwar eindeutig. Das soll keine Vorstellung sein, sondern konkret, dass man tatsächlich in geistigen Kontakt mit Gott tritt. Aber wenn ihr in geistigen Kontakt mit Gott tretet, dann seht ihr, dass der Geist Gottes – der Ausdruck Seines Physischen Körpers – für euch einfacher ist. Es stellt sich heraus, dass ihr lösen könnt, indem ihr einfach in diesen Zustand eintretet, dass Gott den Physischen Körper hat, ihr bringt euer Problem irgendwie vor euch selbst, und es wird gelöst, weil ihr genau so die Realität seht.
Und jetzt werdet ihr diese Übung machen, das heißt, es ist eigentlich gar keine Übung, sondern eine konkrete Praxis.
Das heißt, macht Folgendes: Stellt euch eure Aufgaben vor Augen; der Einzige Gott steht konkret vor euch, das heißt, Er steht vor jedem von euch, man kann gedanklich, ja, aber man kann auch einfach physisch mit Ihm interagieren; und das Wichtigste ist, dass es sich um den einzigen Physischen Körper des Einzigen Gottes handelt. Wenn ihr hinausgeht und eine Frage löst, auch wenn es unsichtbar ist, wird sie gelöst, weil ihr in geistigen Kontakt steht, der vom Geist Gottes ausgeht. Dabei handelt es sich um den Geist Gottes, der den Physischen Körper hat; nicht einfach Gott, wie er allgemein verstanden wird, ja, sondern genau genommen Physischen Körper. Und nun schaut, wie schnell Fragen gelöst werden können. Hier werden Fragen praktisch sofort gelöst, ganz organisch, als ob es das Problem gar nicht gäbe. Begibt euch genau in dieses Spektrum, geht hinaus und fixiert genau darauf. Arbeitet jetzt, und ich werde mit euch zusammenarbeiten…
… Hier kann man sehen, wie man mit den Gefühlen zusammen mit dem Physischen Körper Gottes handeln kann…
Wofür sind die Gefühle des Menschen überhaupt geschaffen worden, wenn man sich eine einfache Frage stellt? Ja, der Mensch hat Gefühle, eine funktionelle Wirkung – wozu? Wie kann man mit den Gefühlen zusammen mit der Handlung, mit dem physischen Körper des Menschen handeln?
… Ich habe bereits die nächste Ebene eingeführt, auf der nicht nur die Gefühle, sondern auch die Welt offenbart werden, ja, die Welt erschaffen wird; das heißt, es stellt sich heraus, dass das Element der Schöpfung der Welt durch den Menschen in vielerlei Hinsicht die Gefühlsebene ist, und in erster Linie ist es die Liebe des Menschen. Und wenn der Mensch dort die Welt liebt, kann er im Prinzip jedes Element der Realität erschaffen und überhaupt irgendwelche Gegenstände bewegen oder dort materialisieren und so weiter – das ist sozusagen eine Offenbarung der Liebe. Die Liebe gibt in diesem Verständnis die Norm vor; das heißt, ein anderer Mensch leidet darunter nicht, im Gegenteil, er entwickelt sich einfach weiter…”










